Do. Jan 20th, 2022

Beim Heimspiel zwischen Hertha BSC und der TSG 1899 Hoffenheim wurde trotz des etwas trostlos klingenden 1:0 einiges geboten. Vor dem Spiel gab es erst mal noch ein Bier und man ließ sich vereinzelte Sonnenstrahlen ins Gesicht scheinen, doch am Horizont bauten sich schon bedrohlich wirkende dunkle Wolken auf, die sich im Verlaufe des Nachmittages ihren Weg bahnten direkt über das Berliner Olympiastadion.

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So geschah es also, dass bei noch einigermaßen erträglichem und trockenen Wetter Frank Zanders Hymne „nur nach Hause“ durch das halbvolle oval des Stadions hallte. Doch mit Beginn der Erstligapartie begann es zu schneien und so tanzten die Flocken um und auf die Spieler der Gäste und natürlich auch der blau-weißen Gastgeber.

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Aber es gab noch mehr zu sehen, denn das 1:0 wurde erstmalig in der Geschichte der Bundesliga erst nach Ansicht der Torlinienkamera gegeben – so zumindest der Eindruck von den Rängen, später auch in den nach Berichten. Denn der Schuss überquerte zwar die Linie, aber die Linie war durch den Schneefall kaum zu sehen und so zeigte der Schiedsrichter demonstrativ auf seine Uhr, um danach nach Ansicht der Bilder (?) völlig richtig auf Tor zu entscheiden. Ein Treffer, Torlinientechnik und Schnee – das waren die Highlights der ersten Halbzeit und zugleich des ganzen Spiels.

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Denn danach machte Hertha BSC nicht mehr wirklich viel und verließ kaum die eigene Hälfte, Gästecoach Hub Stevens schien auch mit einer knappen Niederlage befrieden zu sein und seine Mannschaft tat nicht wirklich viel, um eine Wende einzuleiten bzw. durch einen Ausgleichstreffer wieder offen zu gestalten.

So nutzte auch am Ende die Einwechslung von Kevin Kuranyi nichts mehr, die drei Punkte bleiben in der Hauptstadt und lassen Hertha BSC vor den Spielen bei Bayern München und dann Zuhause gegen Bayer Leverkusen etwas ruhiger schlafen. Der einstige Schüler Pal Dardai schlägt also im Sonntagsspiel der Bundesliga am 13. Spieltag die TSG aus Hoffenheim und verabschiedet sie weiter in die Krise.

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